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Zander im Fluss Po

Eine ökologische und wirtschaftliche Bereicherung

Der Zander ist ein Süßwasserfisch der ursprünglich aus Osteuropa und Asien stammt. Heutzutage erstreckt sich das Vorkommen vom Aralsee über das Schwarze Meer bis nach Frankreich. Weiters ist er in Teilen Großbritanniens, Spaniens und Italiens verbreitet. Außerdem kommt er auch im Brackwasser der Ostsee vor und sogar in einigen Seen und Flüssen Nordamerikas. Der Zander wurde in vielen Gewässern vom Menschen etabliert, da er einerseits als hervorragender Speisefisch gilt und andererseits auch bei jedem Raubfisch Angler sehr beliebt ist. Über die Ansiedelung des Zanders im Fluss Po gibt es keine detaillierten historischen Aufzeichnungen. Fest steht jedoch, dass sich die Population im Lauf der letzten Jahrzehnte wirklich sehr gut entwickelt hat. 

Im Po findet der Zander nahezu ideale Lebensbedingungen vor. Die Wasserqualität ist gut, es gibt viele geeignete Laichgründe sowie Versteckmöglichkeiten. Der Fluss bietet dem Fisch außerdem eine Vielzahl von Nahrungsquellen… Der opportunistische Räuber ernährt sich nicht nur von Fischen, sondern auch von Krebstieren und anderen Wirbellosen. Das oft trübe Wasser des Flusses sorgt für eine optimale Tarnung für die Beutezüge des Raubfisches. Der Zander ist eine wahre Bereicherung für den Fluss Po. Er trägt zur ökologischen Vielfalt bei, die Fischereiindustrie profitiert vom Verkauf des Fisches als hochwertiges Lebensmittel und zu guter Letzt ist das Sportfischen auf Zander sehr populär und belebt die Po Region in Italien.

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Zander

Steckbrief Europäischer Zander

Der wissenschaftliche Name des Zanders lautet Sander lucioperca. Er gehört zur Ordnung der Barschartigen (Perciformes), zur Unterordnung Percoidei, zur Familie der Echten Barsche (Percidae) und zur Gattung Sander. Weitere Bezeichnungen sind Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul und Fogosch. Zander erreichen üblicherweise eine Körperlänge von 40 bis 70 cm. Besonders große Exemplare können bis zu 130 cm lang, rund 20 kg schwer und etwa 20 Jahre alt werden. Typische Merkmale sind der langgestreckte, spindelförmige Körper, zwei getrennte Rückenflossen, von denen die vordere mit kräftigen Stachelstrahlen ausgestattet ist, sowie das große, tief gespaltene Maul mit Bürsten- und auffälligen Fangzähnen. Zander sind Nestlaicher und laichen je nach Wassertemperatur zwischen April und Juni auf sandigem oder kiesigem Untergrund beziehungsweise zwischen Pflanzenwurzeln. Die Männchen bewachen die Eier. Die Geschlechtsreife erreichen Zander meist im Alter von drei bis fünf Jahren. Sie bevorzugen größere Flüsse und Seen mit häufig trübem, nährstoffreichem Wasser und halten sich gerne in strukturreichen Bereichen auf. Zander sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktive Raubfische, jagen jedoch auch tagsüber. Während sich Jungfische zunächst von Zooplankton, Insektenlarven und kleinen Wirbellosen ernähren, besteht die Nahrung erwachsener Zander überwiegend aus Fischen.

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