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Stellfischangeln auf Wels

Die beste Methode für die Jagd auf Großwelse

Ob vom verankerten Boot, oder vom Flussufer – Das stationäre Angeln auf Welse ist nach wie vor die gängigste Methode um den Giganten vom Po nachzustellen. Was die Techniken betrifft kann man eine grobe Unterteilung zwischen Grund- und Oberflächenangeln machen. Je nach Jahreszeit, Wasserstand, Wassertemperatur und anderen Faktoren werden Köder in unterschiedlichen Tiefen und Flussbereichen präsentiert. Als Köder werden meist lebendige Köderfische bevorzugt (sofern es die Gesetze erlauben). In den kalten Jahreszeiten sind Forellen immer top, man kann aber auch Rapfen, Barben, Karauschen, etc. verwenden. In den warmen Monaten sind Meeräschen die Köder Nr. 1. Das Platzieren der Köderfische sollte so präzise wie möglich erfolgen und die Schnur muss beim Auslegen immer auf Spannung gehalten werden.

Ausrüstung zum stationären Angeln

So gelingt der Wallerfang

Die Angelruten zum Welsfischen vom Ufer oder vom Boot sollten so gewählt sein, dass sie den stärksten Fischen vom Fluss Stand halten. Als Hauptschnur verwendet man ein Geflecht mit minimum Stärke 55. Als Vorfach wird je nach Bedingungen monofiles und/oder geflochtenes Material benötigt, mit einer Stärke von 1 bis 1,2 mm. Als Angelhaken werden Einzelhaken bevorzugt (Ghost Hooks beim Kombi-Rig). Weiters werden verschiedene Schwimmposen (100 bis 200 g) und U-Posen (1,5 bis 40 g), sowie Strömungsbleie benötigt. Hinzu kommt diverses Kleintackle wie Wirbel, Karabiner, Rig-Schlauch, Knicklichter, Glocken, Reißleine, Handschuhe, usw. Sämtliches Material sollte neu oder mindestens neuwertig sein, denn man muss immer davon ausgehen, dass ein Fisch mit über 100 kg anbeißt!

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Spinnfischen auf Wels

Mit aktiv geführten Kunstködern zum Erfolg

Eine Spinnrute muss am Boot immer griffbereit sein! Wenn man irgendwo am Fluss zufällig einen Wels an der Oberfläche rauben sieht oder hört, greift man sofort zur Spinnrute und macht gezielt ein paar Würfe. Ansonsten wird das Spinnfischen auf Wels hauptsächlich im Sommer und in Hochwasser-Phasen praktiziert. Wenn der Pegel steigt und das Wasser des Po eintrübt sind die Waller aktiv am Fressen. Dann zahlt es sich immer aus, wenn man sich mit dem Boot ein Stück am Flussufer entlang treiben lässt und ein paar Würfe an den hot Spots macht (überschwemmte Naturufer, Wasserverwirbelungen, Strömungsschatten von Hindernissen, Ein- und Ausgänge von Seitenarmen, etc.). Maximal drei Würfe an einem Spot, wenn nichts beißt geht’s gleich wieder weiter.

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Aktiv angeln auf Wels

Eine der aufregendsten Angelarten

Ob mit dem Belly Boat, dem Schlauchboot, oder einem herkömmlichen Boot… Ob mit Echolot, Livescope, oder ohne… Ob mit lebendem Köderfisch, Tauwurmbündel, oder diversen Kunstködern… Ob pelagisches Angeln, Driftfischen, Klopfen, etc. Das alles fällt unter den Begriff Vertikalangeln bzw. aktives Angeln auf Waller. Manche dieser Techniken sind so alt wie das Wallerangeln selbst, andere eher noch neu auf diesem Sektor. Generell kann man jedoch sagen, dass das Vertikalangeln am Po immer beliebter wird. Übermäßiger Angeldruck und wenig Zeit sind die Hauptgründe dafür. Da wir in der Waller-Welt 2.0 natürlich auch mit der Zeit gehen, sind alle unsere Guides mit der Lifescope-Technologie vertraut.

Ausrüstung zum Vertikalangeln

Robustes Gerät für den Kampf mit den Flussgiganten

Je nachdem, welche Methode des Vertikalangelns man genau betreibt, muss man eine entsprechende Ausrüstung haben – Eines jedoch bleibt immer gleich: Man benötigt eine kurze Vertikalrute. Sie sollte einen straffen Blank aufweisen, der eine (auch bei schwerem Ködergewicht) gefühlvolle Köderführung ermöglicht und einen durchdringenden Anhieb garantiert. Ein mögliches Setup wäre aktuell aus dem Hause Black Cat entweder die Freestyle Pro Vertical oder die Perfect Passion Pro Vertical in Kombination mit der Cast 301 LH Rolle. Als Köder verwendet man gerne ein Tauwurmbündel oder einen lebenden Köderfisch, je nach aktuellen Bedingungen und Gesetzeslage.

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Das Livescope

Preisgekrönte Technologie mit bitterem Beigeschmack

In den letzten Jahren hat das Vertikalangeln auf Waller am Po stark an Popularität gewonnen, vor allem das pelagische Angeln mit dem Livescope. Verglichen mit anderen Methoden benötigt man zum aktiven Angeln auf Welse nur wenig Tackle und kann in relativ kurzer Zeit weite Strecken zurücklegen. Aufgrund der steigenden Beliebtheit des Vertikalangelns wurde die Weiterentwicklung von Echoloten beschleunigt und vor einigen Jahren hat man die Livescope-Technologie auf den Markt gebracht. Diese moderne Technologie ermöglicht es erstmals deutliche und flüssige Bilder der Welse zu liefern. Das ist regelrecht eine Revolution, denn nun ist es möglich, die Bewegungen der Fische genau zu beobachten und gezielt nach den großen Exemplaren zu suchen. 

 

Das Vertikalangeln auf Welse mit dem Livescope kann sehr aufregend sein… An gewissen Hotspots halten sich oft mehrere gebartelte Riesen auf und es ist Nervenkitzel pur, wenn man am Bildschirm sehen kann, wie sich die Fische dem Köder nähern. Generell ist es sehr interessant, das Verhalten der Flussgiganten mittels dieser neuen Technologie zu beobachten. Jedoch hat das Livescope auch gezeigt, dass die Welse am Po mittlerweile sehr misstrauisch sind und jeden Köder genau prüfen, bevor sie zubeißen. Und aus eigener Erfahrung können wir euch sagen, es ist absolut frustrierend, wenn der Wels minutenlang mit schwimmt und dann einfach wieder abdreht! Wir sehen den Einsatz dieser Technologie generell sehr skeptisch und wir sind gespannt, wie sich die Sache am Po in Italien weiter entwickeln wird…

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